11 Okt
In zwei Phasen die Übersicht und den Matchplan verloren
SV Grün-Weiß Schwerin - TSV Nord Harrislee 28:25 (11:13)

04 Okt
1. Frauen Handballmannschaft
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck - TSV Nord Harrislee 39:32 (16:12)
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben auch ihr drittes Saisonspiel verloren. Nach dem unglücklichen 28:29 gegen den TV Hannover-Badenstedt und dem klaren 25:36 beim VfL Oldenburg II, zog die Mannschaft von Sönke Marxen beim TuS Bielefeld/Jöllenbeck mit 32:39 (12:16) den Kürzeren. „Wir haben ja gewusst, dass wir ein extrem schweres Auftaktprogramm gegen die Top fünf der 3. Liga Nord haben. Gegen solche Gegner wie den letztjährigen Tabellendritten aus Bielefeld muss alles passen. Leider haben wir mit unserem Rumpfkader heute ein paar Fehler zu viel gemacht“, sagte der Harrisleer Trainer nach der Partie.
Nach ausgeglichenem Beginn in Rückstand geraten
Die ersten Minuten des Spiels ging es bereits hin und her. Es entwickelte sich ein Tempospiel auf beiden Seiten. Legten die Gastgeberinnen vor, glichen die Nordfrauen stets aus. Anne Cathrine Strybæk war es dann, die nach gut sieben Minuten das 4:3 zugunsten der Gäste erzielte. Doch in den folgenden drei Minuten wurden selbst Möglichkeiten vergeben, während die Heimmannschaft drei Treffer in Folge zum 6:4 erzielte. Mitte des ersten Durchgangs wuchs der Rückstand der Harrisleerinnen beim 6:9 auf drei Tore Differenz an. Doch das Marxen-Team zeigte ein gutes Spiel und verkürzte durch Caya Uhl und Lea Wolff auf 8:9. Doch da sich einige Fehler einschlichen und auch Torchancen vergeben wurden, mussten die Gäste nach dem 9:11 durch Lea Wolff (22.) in der Schlussphase der ersten Halbzeit zu oft einem Vier-Tore-Rückstand hinterherlaufen. So wurden mit 12:16 aus Sicht des TSV Nord Harrislee die Seiten gewechselt.
Duell auf Augenhöhe wird nach und nach spannender
Nach dem Wechsel wuchs der Rückstand mit fünf Toren noch etwas an. Dabei war vor allem Bielefelds Rückraumschützin Emma Pfennig sehr erfolgreich. „Wir haben nicht eine so groß gewachsene Spielerin wie sie, die mal über die Deckung hochsteigen und den Ball ins Tor schweißen kann. Wir müssen das mit unseren Möglichkeiten spielerisch und im Kollektiv lösen“, sagte Sönke Marxen, dessen Team aber große Moral zeigte. Denn es blieb ein Duell auf Augenhöhe. Nach dem schnellen 13:18 zu Beginn des zweiten Durchgangs, behielt der Abstand bis zum 16:21 Gültigkeit (38.). Doch der TSV Nord nahm nun mehr Tempo auf und Kassandra Vogler brachte die Gäste auf 20:22 heran (42.). Danach mussten sie aber eine Zeitstrafe für Spielmacherin Leonie Mettner verkraften und kassierten zwei schnelle Gegentreffer durch Franziska Rolf und Emma Pfenning. Franziska Rolf legte dann noch einen Treffer drauf, so dass binnen drei Minuten eine Fünf-Tore-Hypothek beim 20:25 stand.
Moral und Aufbäumen machen Mut
Die Moral beim TSV Nord Harrislee stimmte aber und nach dem 22:28 (48.) wurde erneut eine Aufholjagd gestartet. Knapp acht Minuten vor dem Abpfiff erzielte Sophie Falge den 29:31 Anschluss und die Partie schien zu kippen. Dann kassierte Paula Heider in der Abwehr eine Zwei-Minuten-Strafe. „Die hat uns richtig weh getan“, sagte Sönke Marxen. Die Harrisleerinnen kassierten zwei Gegentore in Unterzahl und mussten weiter alles auf eine Karte setzen. Bis zum 31:34 durch Leonie Mettner, gut fünf Minuten vor Schluss, waren die Nordfrauen noch dran. Doch einige kleine Fehler sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen auf 37:31 davon ziehen konnten und so die Vorentscheidung erzwangen. Am Ende stand die 32:39 Niederlage des TSV Nord Harrislee, die der Trainer moderat einordnete. „Wir waren heute nicht schlechter, aber wir hatten nach zwei personellen Abgängen kurz vor Saisonbeginn und fehlenden Spielerinnen wegen Klassenfahrt nur einen sehr kleinen Kader zur Verfügung. Ich gebe uns für die Leistung heute eine 2- als Schulnote. Trotz drei Niederlagen zum Saisonstart ist bei uns alles in Ordnung. Wir haben noch viel zu tun, darauf haben wir uns schon während der Rückfahrt eingeschworen“, sagte Sönke Marxen mit viel Zuversicht vor den kommenden schweren Aufgaben. Am nächsten Samstag, 10. Oktober (19 Uhr), steht beim Spitzenteam SV Grün-Weiß Schwerin eine weitere große Herausforderung auf dem Spielplan. Jörn Saemann
TuS Bielefeld/Jöllenbeck: Stanojevic, Sousek – Rolf (5/3), Brennecke (3), Gerdes (5), von der Wiede (2/1), Horstkötter (2), Knabbe (1), Pfennig (9), Mutius, Winter (4), Thiele (4), Riepe (4).
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger, Lau – Styrbæk (2), Wolff (5), Wiederhöft (6/1), Vogler (3), Heider (3), Mettner (6), Uhl (1), Falge (2), Schleemann (4).
Schiedsrichter: Hecker/Deupert (Thiede)
Zuschauer: 320
11 Okt
SV Grün-Weiß Schwerin - TSV Nord Harrislee 28:25 (11:13)
21 Sep
VfL Oldenburg II - TSV Nord Harrislee 36:25 (17:10)