04 Okt
Kleiner Kader macht am Ende ein paar Fehler zu viel
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck - TSV Nord Harrislee 39:32 (16:12)

11 Okt
1. Frauen Handballmannschaft
SV Grün-Weiß Schwerin - TSV Nord Harrislee 28:25 (11:13)
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee kommen noch nicht auf Touren. Die Nordfrauen mussten auch im vierten Saisonspiel eine Niederlage hinnehmen. Beim Spitzenteam SV Grün-Weiß Schwerin, musste sich das Team von der dänischen Grenze mit 25:28 (13:11) beugen. „Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen und haben uns zunächst nicht an unseren Matchplan gehalten. Dadurch sind wir eine längere Zeit hinterhergelaufen“, sagte Nord-Trainer Sönke Marxen nach der Partie.
Nach Fehlstart überragt Torhüterin Ina Petersen-Kröger
In der Anfangsphase waren die Harrisleerinnen vor allem in der Offensive sehr fahrig. „Da haben wir unsere Chancen nicht gut ausgespielt und viele technische Fehler gemacht. Einige vergebene Tormöglichkeiten kamen dann hinzu“, sagte Marxen über die ersten zehn Minuten der Begegnung. Da auch die Deckung noch nicht voll da war, kamen die Gastgeberinnen häufig zum Abschluss. So liefen die Nordfrauen schnell einem 2:6 Rückstand hinterher. Nach dem Treffer durch Tabea Schleemann zum 3:6, erhöhte Schwerins Julia Kretschmer in der 12. Minute auf 3:7. Danach fingen sich die Gäste und stellten eine gute Abwehr. Die Offensive der Gastgeberinnen wurde immer wieder zum Abschluss über die Außenpositionen gezwungen. „Von dort hat Ina Petersen-Kröger alles gehalten. Sie war in dieser Phase überragend“, sagte ihr Trainer über die Wende in der ersten Halbzeit. Denn die Harrisleer Torhüterin hielt sich förmlich in einen Rausch. So stützte sie ihr Team auch in der Offensive. Denn der TSV Nord kam nun auch erfolgreich zum Abschluss. Über 6:8 Mitte der ersten Halbzeit, kamen die Gäste knapp neun Minuten vor dem Wechsel auf 9:10 heran. Und das Marxen-Team war weiter „On Fire“. Petersen-Kröger zog zwischen den Pfosten dem Schweriner Angriff weiter den Zahn und ließ bis zur Pause keinen Gegentreffer mehr zu. Liah Wiederhöft erzielte den 10:10 Ausgleich. Ihre Teamkameradinnen verkrafteten danach auch eine Zeitstrafe der Linksaußenakteurin und gingen durch Lea Wolff sogar in Unterzahl mit 11:10 in Front. Zur Halbzeitsirene stand eine 13:11 Führung, die Sönke Marxen dann auch als „verdient“ bezeichnete.
Nach gutem Start in die zweite Halbzeit den Matchplan vernachlässigt
Nach dem Wechsel wuchs der Vorsprung binnen drei Minuten gar auf 15:11 an. „Da sind wir richtig gut reingekommen und haben im Angriff weiter gut agiert“, lobt der Nord-Trainer die erste Phase seines Teams im zweiten Durchgang. Auch nach dem schnellen 15:13 waren die Gäste besonnen und strukturiert. Die achtfache Torschützin Liah Wiederhöft erhöhte knapp neun Minuten nach Wiederbeginn auf 18:15 und die Harrisleerinnen waren gut im Spiel. Dann gelang fünf Minuten lang kein Torerfolg und die Mecklenburgerinnen konnten zum 17:18 verkürzen. Bis zum 20:18 durch Wiederhöft, behauptete der Nordexpress die Führung. Doch Mitte der zweiten Halbzeit läuteten die Gastgeberinnen die Wende ein. „Leider sind wir da wieder in alte Muster verfallen und haben den Matchplan verloren. Wieder haben wir sehr gute Chancen liegengelassen und zu viele Fehler gemacht“, sagte Sönke Marxen über den Wendepunkt der Partie. Denn Grün-Weiß Schwerin glich zum 20:20 aus. Danach legte der TSV Nord Harrislee ein Tor vor, die Gastgeberinnen glichen praktisch im Gegenzug wieder aus. Wiederhöft brachte das Marxen-Team beim 23:22 letztmalig in Front (50.). Danach kippte die Partie endgültig. Drei Schweriner Tore in Folge sorgten für einen 23:25 Rückstand der Norddeutschen (55.). In Überzahl verkürzte Wiederhöft noch einmal zum hoffnungsvollen 24:25. Doch zwei Gegentreffer binnen elf Sekunden zum 24:27 warfen die Gäste vorentscheidend zurück. Am Ende stand die 25:28 Niederlage und für Sönke Marxen eine wichtige Erkenntnis. „Wir haben jetzt gegen vier Topteams gespielt. Nach dem tollen Spiel gegen Hannover, waren wir nur in Oldenburg chancenlos. In Bielefeld und heute in Schwerin waren wir 45 Minuten sehr gut. Aber wir haben keine Punkte. Deshalb gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Wir gehen als Favorit in das Spiel gegen Vechta und da sind Punkte Pflicht. Wir wollen das Spiel also gewinnen“, sagte der Nord-Trainer mit klarer Forderung und vollem Optimismus. Denn am kommenden Samstag (17 Uhr), erwartet der TSV Nord die Mannschaft von SFN Vechta in der Harrisleer Holmberghalle. Jörn Saemann
SV Grün-Weiß Schwerin: Ivanytsia, Zoe Lorisch (1) – Schulz, Wichmann (1), Dreßler (3), Kugler (4), Radloff (1), Schwarz (3/3), Lojewski (8), Jakobsen (4), Rappitsch, Kretschmer (3), Wigger, Nowacki.
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger, Lau – Wolff (4), Wiederhöft (8/1), Vogler (1), Heider, Pajovic, Mettner (6), Kühl, Falge (2), Frauenschuh, Schleemann (4).
Schiedsrichter: Levermann/Rietenberg (Oerlinghausen/Suchsdorf)
Zuschauer: 199
04 Okt
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck - TSV Nord Harrislee 39:32 (16:12)
21 Sep
VfL Oldenburg II - TSV Nord Harrislee 36:25 (17:10)