13 Sep
Knappe Niederlage zum Saisonstart
28:29 gegen TV Hannover-Badenstedt

21 Sep
1. Frauen Handballmannschaft
VfL Oldenburg II - TSV Nord Harrislee 36:25 (17:10)
Die Handballerinen des TSV Nord Harrislee haben auch im zweiten Saisonspiel eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem unglücklichen 28:29 gegen den TV Hannover-Badenstedt am Vorwochenende in der heimischen Holmberghalle musste sich das Team von Sönke Marxen beim VfL Oldenburg II klar mit 25:36 (10:17) beugen. „Leider haben wir nicht die Leistung vom letzten Wochenende gezeigt. Also war die Niederlage gegen Badenstedt auch ärgerlicher. Oldenburg hat verdient gewonnen und war auch besser. Aber nicht elf Tore. Eine Niederlage mit fünf oder sechs Toren wäre okay gewesen“, sagte der Harrisleer Trainer nach der Partie.
Zu viele Gegentore durch das starke Oldenburger Eins gegen Eins
Die ersten Minuten der Partie waren zunächst ausgeglichen. Kassandra Vogler beantwortete jeweils die Oldenburger Führung vom Kreis und sorgte für den 2:2 Zwischenstand (5.). Doch danach war Sand im Getriebe bei den Nordfrauen. „Wir haben einige Chancen liegengelassen“, sagte Sönke Marxen. So musste seine Mannschaft durch einen 0:3 Negativlauf beim 2:5 einen Drei-Tore-Rückstand hinterherhecheln. Nach knapp acht eigenen torlosen Minuten brach Liah Wiederhöft mit dem 3:5 zunächst den Bann. Danach ging es zunächst Tor um Tor und beim 6:8 war der TSV Nord Harrislee voll im Schlagdistanz. Doch die mit vier Spielerinnen aus dem Bundesligakader verstärkten Gastgeberinnen machten der Deckung des Teams von der dänischen Grenze immer mehr Probleme. „Wir haben das starke Eins gegen Eins Spiel von Oldenburg einfach nicht in den Griff bekommen“, sagte Sönke Marxen, der mitansehen musste, dass sein Team viele Gegentore kassierte. Lisa Munderloh und Melanie Fragge per Doppelschlag sorgten dafür, dass der TSV Nord ab Mitte des ersten Durchgangs ab dem 6:11 erstmals einer Fünf-Tore-Hypothek hinterherlaufen mussten. Beim 9:12 durch Lia Wiederhöft (22.), schienen sich die Gäste gefangen zu haben. Doch bis zur Pause wurden erneut einige Möglichkeiten vergeben, während die Oldenburgerinnen ihre Eins gegen Eins Qualitäten mit viel Druck ausnutzten. So fiel der TSV Nord durch vier Gegentreffer in Folge auf 9:16 zurück. Mit 10:17 und einem Sieben-Tore-Negativpolster wurden die Seiten gewechselt.
Kämpferische Einstellung macht Hoffnung auf die Wende
Nach Wiederbeginn waren die Nordfrauen hellwach. Das 10:18 durch Emma Reinemann wurde schnell weggesteckt. „Wir hatten angesprochen, dass 17 Gegentore in der ersten Halbzeit zu viel waren. 14 wären okay gewesen. Und wir sind gut in die zweite Halbzeit reingekommen und haben uns herangekämpft“, lobte Sönke Marxen sein Team, dass knapp fünf Minuten nach dem Wechsel auf 14:18 verkürzte. Die Außen Sophie Frauenschuh und Liah Wiederhöft wurden oftmals freigespielt. Auch Tabea Schleemann wurde zum Faktor. „Da haben wir unsere Zielspielerinnen auf den Punkt gefunden“, lobte der Nord-Coach. Beim 15:19 durch Wiederhöft war die Hoffnung auf eine Wende da. „Doch leider haben wir nach guten Phasen in der Deckung wieder Probleme mit dem starken Oldenburger Eins gegen Eins Spiel bekommen und nicht gut verteidigt. So haben wir einen 0:3 Lauf kassiert“, sagte Sönke Marxen, dessen Team wieder klarer zurückfiel.
Zu viele Schwächen in der Defensive
So stand es zehn Minuten nach Wiederbeginn 15:22 gegen die Nordfrauen. Und der Rückstand wuchs weiter an. Mitte des zweiten Durchgangs stand die Defensive wieder so massiv unter Druck und die Oldenburgerinnen nutzten ihre Chancen. Beim 18:28 waren die Hoffnungen auf die Wende beim Zehn-Tore-Rückstand dahin. In der Schlussviertelstunde ging es hin und her, am Ende stand die 25:36 Niederlage. „Wir haken das Spiel jetzt schnell ab. Oldenburg hat eine ganz starke Mannschaft. Wir müssen uns jetzt auf das nächste Heimspiel gegen Buxtehude konzentrieren. Da wollen wir in der Holmberghalle an die Leistung des ersten Spiels gegen Badenstedt anknüpfen. Mit der Unterstützung unserer Fans bin ich mir sicher, dass wir gegen Buxtehude gewinnen können“, sagte Sönke Marxen mit Blick auf den kommenden Sonntag, 27. September. Dann erwartet der TSV Nord Harrislee mit dem Buxtehuder SV II einen weiteren Bundesligaunterbau in Harrislee. Der Anpfiff ist um 17 Uhr in der Holmberghalle. Jörn Saemann
VfL Oldenburg II: Hempen – Schwegmann (3), Batista (2), Munderloh (6), Genz (2), Wöhler (2), Wehlen (2), Friesen (1), Janßen, Janssen (1), Rebnau, Oetjen (2), Piegsa (3), Reinemann (3), Frank (2), Fragge (7/4).
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger (1), Lau – Styrbaek (1), Wolff, Wiederhöft (10/2), Vogler (3), Heider (2/1), Pajovic (1), Mettner, Kühl (1), Falge (1), Frauenschuh (1), Schleemann (4).
Schiedsrichter: Dominik Zahs/Nils Zahs (Haan)
Zuschauer: 90
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