18 Okt
TSV Nord Harrislee mit Veränderung auf der Trainerposition
Sönke Marxen geht, Anna Helmer übernimmt

02 Nov
1. Frauen Handballmannschaft
SV Fortuna 50 Neubrandenburg - TSV Nord Harrislee 31:27 (13:16)
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee laufen ihrem sportlichen Glück weiter hinterher. Die Nordfrauen verloren auch das sechste Saisonspiel und verharren mit 0:12 Punkten auf dem elften und somit vorletzten Tabellenplatz. Doch beim makellosen Spitzenreiter SV Fortuna 50 Neubrandenburg (12:0 Punkte), war das Team von Anna Helmer lange an einem Punktgewinn dran. „Zwei Minuten vor Schluss sind wir noch auf zwei Tore dran. Wenn wir dann treffen, haben wir noch eine Chance. Am Schluss macht dann aber halt der souveräne Tabellenführer noch zwei Tore. Da haben bei uns vielleicht auch die Reserven gegen den breiten 16er-Kader von Neubrandenburg gefehlt“, sagte die Nord-Trainerin nach der Partie.
Kleiner Nord-Kader mit gutem Start
Denn ihr ohnehin schon kleine Kader, hatte mit Sophia Frauenschuh einen weiteren Ausfall zu beklagen. Die Flügelspielerin auf Linksaußen saß zur Unterstützung zwar auf der Bank, doch Anna Helmer konnte nur auf zwölf einsatzfähige Akteurinnen zurückgreifen. Diese fanden gut in die Partie und legten zunächst immer eine Führung vor. Nach fünf Minuten leuchtete ein 3:2 für die Harrisleerinnen von der Anzeigentafel der Neubrandenburger WEBASTO Arena. Danach schlichen sich einige kleine Fehler ein und so konnten die Gastgeberinnen die Partie zunächst zum 6:3 drehen (10.). Mitte des ersten Durchgangs kamen die Nordfrauen dann beim 5:8 allmählich in Fahrt. Beim 10:10 und 11:11 sorgten Tabea Schleemann und Paula Heider jeweils für den Ausgleich. Auch eine Neubrandenburger Auszeit konnte das Helmer-Team nicht stoppen, dass durch Ida Kühl und Leonie Mettner sogar eine 13:11 Führung vorlegte. Anne Cathrine Styrbæk warf 45 Sekunden vor der Pause eine 16:13 Halbzeitführung für den TSV Nord heraus.
Nach dem Wechsel zu viele Chancen vergeben
Nach dem Wechsel wurde es zunächst wild. Denn beide Mannschaften verwarfen jeweils von der Strafwurfmarke. „Wir haben während des Spiels leider fünf Siebenmeter verworfen. Das war zu viel“, trauerte Anna Helmer den großen Chancen ihrer Mannschaft dann auch nach. Durch fünf Minuten ohne einen Harrisleer Treffer, waren die Mecklenburgerinnen beim 15:16 wieder dran. Bis zum 20:18 für den TSV Nord, konnte aber immer wieder eine Zwei-Tore-Differenz geschaffen werden (41.). Doch nach und nach machte sich die Kaderstärke des 3. Liga Primus bemerkbar. Eine Zeitstrafe gegen Harrislees Tabea Schleemann und die dazugehörige vierminütige Torflaute der Gäste, mündeten durch die gute Chancenverwertung der Neubrandenburgerinnen in einen 20:22 Rückstand der Frauen von der dänischen Grenze. Doch diese bäumten sich trotz weiterer ausgelassener Chancen wieder auf. Lea Wolff glich knapp neun Minuten vor Schluss zum 24:24 aus. „Dann hat man gemerkt, dass viele Spielerinnen schon über vierzig Minuten Spielzeit auf der Platte hatten“, sagte Anna Helmer, dessen Team in der Endphase nicht mit den konditionellen Voraussetzungen in die Crunchtime gehen konnte, wie der Tabellenführer. Denn die Gastgeberinnen konnten sich immer wieder auf zwei Treffer absetzen. Anna Cathrine Styrbæk markierte fünf Minuten vor dem Spielende den 26:27 Anschlusstreffer. Doch Neubrandenburgs Jolene Preussler war danach eine der Akteurinnen der Heimmannschaft, die das Heft in die Hand nahm. Per Doppelschlag erhöhte sie auf 29:26 (57.). Tabea Schleemann brachte den TSV Nord nur Sekunden später auf 27:29 heran. Doch Preussler zeigte trotz Unterzahl für Fortuna Neubrandenburg dann Nervenstärke von der Strafwurfmarke und markierte das vorentscheidende 30:27. Am Ende stand die 27:31 Niederlage des TSV Nord Harrislee und eine trotzdem zuversichtliche Trainerin. „Man darf nicht vergessen, dass wir beim starken Tabellenführer gespielt haben. Trotz der vergebenen Siebenmeter, haben wie sie dazu gezwungen, Fouls zu begehen, die zu eben diesen Siebenmetern führen. Deshalb habe wir es in vielen Situationen im Angriff auch gut gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg und müssen uns nur noch belohnen“, sagte Anna Helmer. Die Chance dazu besteht am kommenden Samstag (17 Uhr). Dann erwartet der TSV Nord Harrislee den Frankfurter HC in der heimischen Harrisleer Holmberghalle. Jörn Saemann
SV Fortuna 50 Neubrandenburg: Krause, – Preussler (6/1), Haasmann, Jonas, Schalk, Fine Stenzel (4/1), Nele Stenzel (1), Mensing (8/2), Philipp, Chokheli (1), Kloska, Weber (1), Schmidt (9), Abrahams, Skierke, Keilholtz.
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger, Lau – Styrbæk (4/1), Wolff (3), Wiederhöft (6), Vogler, Heider (4), Pajovic, Mettner (3), Kühl (3), Klingenberg, Schleemann (4)
Schiedsrichter: Stein/Lauenroth (MTV Dänischenhagen)
Zuschauer: 239
18 Okt
Sönke Marxen geht, Anna Helmer übernimmt
11 Okt
SV Grün-Weiß Schwerin - TSV Nord Harrislee 28:25 (11:13)
04 Okt
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck - TSV Nord Harrislee 39:32 (16:12)