18 Nov
Achtung Spielverlegung!
Das für den 22. November geplante Heimspiel gegen den Buxtehuder SV wird auf Freitag, den 12. Dezember verlegt.

28 Nov
1. Frauen Handballmannschaft
Tempospiel der Gastgeberinnen soll unterbunden werden
Die Handballerinen des TSV Nord Harrislee finden immer besser in die Spielzeit 2025/26 der 3. Liga Nord. Mit 10:4 Punkten lauert das Team von Hendryk Jänicke und Anna Helmer auf Rang fünf der Tabelle. Denn Platz zwei, den der VfL Oldenburg II mit 14:4 Zählern belegt, ist in naher Sichtweite. Nur Spitzenreiter SV Todesfelde ist mit seiner makellosen Bilanz von 18:0 Punkten etwas enteilt. „Wir finden immer besser in die Saison und die Rädchen innerhalb der Mannschaft greifen ineinander. Wir wollen den derzeitigen Flow nutzen und weiter erfolgreich sein“, sagt Anna Helmer vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr), beim TV Hannover-Badenstedt. Dabei können die Nordfrauen fast auf ihre komplette Besetzung zurückgreifen.
Mit mehr Möglichkeiten zu dynamischen Gastgeberinnen
„Nur eine Spielerin wird aus beruflichen Gründen fehlen“, sagt die Harrisleer Co-Trainerin, die zwar um den immer wieder unterbrochenen Spielrhythmus der Nordfrauen weiß, dem aber auch Positives abgewinnt. „Wir hatten einige verletzte Spielerinnen, vor allem den Langzeitausfall von Sandra Nickel. Die Spielpausen waren deshalb vielleicht sogar gut, da ihre Verletzung auskuriert werden konnte und sich auch die anderen Spielerinnen regenerieren konnten. In Frankfurt hat man gesehen, wie wichtig Sandras Spielminuten als Entlastung für Leonie Mettner waren“, sagt Helmer. Dementsprechend gerüstet geht es in die Nachholpartie nach Niedersachsen und die Co-Trainerin warnt vor den Gastgeberinnen. „Badenstedt hat einige U-Nationalspielerinnen, deswegen wurde wegen Länderspielen diese Begegnung ja auch verlegt. Sie haben eine ganz starke Rückraumreihe, auf die wir achten müssen. Denn sie spielen von dort mit sehr viel Tempo“, sagt Helmer und hat dabei vor allem ein Trio im Blick.
Rückraumreihe das Prunkstück von Hannover-Badenstedt
„Auf der Position in der Rückraum Mitte, ist mit Monja Nagel eine ganz starke Spielmacherin, die mit ihrem Tempo ihre Mitspielerinnen regelrecht mitzieht. Sie gehört wohl auch zum U-Nationalmannschaftskader. Im linken Rückraum ist die großgewachsene Emma Niemann ebenfalls sehr stark. Im rechten Rückraum sorgt vor allem Marlen Wills für sehr viel Gefahr. Sie hat eine sehr hohe Geschwindigkeit und ist sehr quirlig. Sie ist die zweitbeste Torschützin von Badenstedt“, sagt Anna Helmer. Wills erzielte bisher 42 Treffer. Die beste Torjägerin des Teams aus Niedersachsen ist ebenfalls im Fokus von Anna Helmer. „Auf Linksaußen ist mit Chiara Rohr ebenfalls eine U-Nationalspielerin, die von dem schnellen Badenstedter Spiel nach Ballgewinnen aus der Abwehr und der schnellen Mitte, sowie den Anspielen ihrer starken Rückraumreihe profitiert. Das müssen wir also in den Griff bekommen“, ergänzt Helmer und warnt so auch vor der 43-fachen Torschützin, die mit 15 verwandelten Strafwürfen auch von der 7-Meter Marke sicher ist. Das gilt auch für Rechtsaußen Saskia Rast. 13 verwandelte Strafwürfe und 28 Feldtore machen sie mit 41 Treffern zur drittbesten Badenstedter Torjägerin. Spielmacherin Monja Nagel „netzte“ bisher 31-mal ein, Emma Niemann 17-mal. So bringt es dieses Quintett auf 174 der 266 Badenstedter Tore in acht Partien. Die Gastgeberinnen sind, wie auch der TSV Nord Harrislee, derzeit in einer sehr guten Form. Während die Nordfrauen durch drei Siege in Folge den Anschluss nach oben fanden, sammelten die Hannoveranerinnen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt in den vergangenen sechs Partien 9:3 Punkte, was sie mit 9:7 Zählern auf Rang sieben ebenfalls in eine Verfolgerposition des Topduos an der Tabellenspitze brachte.
Erfahrung soll den Weg zum Erfolg ebnen
Doch Anna Helmer setzt vor allem auf ihre eigene Mannschaft. „Wir haben eine sehr gute Breite im Kader. Sandra Nickel bringt uns sehr viel mit ihren Steals in der Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel nach vorne. Sie bringt nach ihrer Verletzung wieder große Qualität für unsere Mannschaft. So bekommt unsere Spielmacherin Leonie Mettner die so wichtigen Pausen während des Spiels. Dazu ist Madita Jeß nach ihrer Verletzung immer besser in Form“, sagt die Harrisleer Co-Trainerin über das Spielmacherduo und die gefährliche Rückraumshooterin, die auch in der Deckungsmitte eine gewichtige Rolle spielt. Ein Sonderlob bekommen auch die etatmäßige Rechtsaußenspielerin und ihre im ersten Erwachsenenjahr folgende Akteurin. „Tabea Schleemann geht super damit um, dass sie oftmals auf die rechte Rückraumposition wechseln muss. Sie macht das Klasse und bringt mit ihrer unfassbaren Schnelligkeit so viel Tempo in unser Spiel. Und Fina Walluks spielt auf Rechtsaußen als Rechtshand sehr stark. Sie hat ganz andere Würfe, als eine Linkshänderin auf dieser Position. Sie hat einfach Bock auf Handball“, sagt die Co-Trainerin und sieht einen Vorteil bei ihrer Mannschaft. „Wir haben einige sehr erfahrene Spielerinnen in unserer Mannschaft. Das sollte unserem Spiel die nötige Ruhe geben. Wir wollen unsere gute Phase nutzten und weiter oben dran bleiben. So ist das Ziel ein Auswärtssieg“, sagt Anna Helmer mit dem Fokus auf zwei Punkte. Jörn Saemann
18 Nov
Das für den 22. November geplante Heimspiel gegen den Buxtehuder SV wird auf Freitag, den 12. Dezember verlegt.
13 Nov
Die zwei schwachen Auftritte der letzten Saison sollen „geradegerückt“ werden
08 Nov
TSV Nord Harrislee – SV Henstedt-Ulzburg 27:26 (14:12)