12 Apr
Nordfrauen mit viel zu hoher Fehlerquote
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)

22 Mär
1. Frauen Handballmannschaft
Binnen 44 Stunden eine Trotzreaktion gezeigt
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee hatten mal wieder ein strammes Programm zu absolvieren. Binnen 44 Stunden standen zwei Partien auf dem Spielplan. Dabei gab es vor allem am Donnerstagabend eine herbe Enttäuschung. Denn im Halbfinale des HVSH-Landespokals gab es eine 22:26 (12:10) Niederlage gegen den TSV Altenholz. Damit verpassten die Titelverteidiger von der dänischen Grenze das Finale am 1. Mai in Mölln. 44 Stunden später stand das schwere Punktspiel beim um den Klassenerhalt kämpfenden Schlusslicht SV Henstedt-Ulzburg an. Kurz vor den Toren Hamburgs rehabilitierte sich die Mannschaft von Hendryk Jänicke mit einem souveränen 28:23 (13:7) Auswärtssieg. „Wir haben heute so viele Chancen liegengelassen und dazu fünf Siebenmeter verworfen. Wenn wir unsere Möglichkeiten nutzen, dann passiert hier gar nichts und gewinnen wir das Spiel mit fünf oder sechs Toren. Das wir das Finale verpasst haben, nervt einfach nur. So ist die Saison leider schon am 18. April für uns zu Ende und nicht erst am 1. Mai“, sagte Hendryk Jänicke nach der Partie gegen den TSV Altenholz.
TSV Nord Harrislee – TSV Altenholz 22:26 (12:10)
Seine Mannschaft behauptete dabei zunächst immer in Führung. Zwei bis drei Tore betrug der Vorsprung zumeist und bis zum 10:7 in der 22. Minute, war vor allem die Deckung mit der dahinter starken Torhüterin Ina Petersen-Kröger für die Gäste kaum zu überwinden. Da aber auch Altenholz Schlussfrau Leona Weidmann einen überragenden Tag hatte, konnten sich die Gastgeberinnen nicht entscheidender absetzen. So kamen die Kielerinnen beim 10:9 und 11:10 auf einen Treffer heran. Nord-Spielmacherin Leonie Mettner gelang noch vor der Pause das 12:10. Gleich nach dem Wechsel schienen die Nordfrauen auf die Siegerstraße einbiegen zu wollen. Denn Sandra Nickel erhöhte per Doppelschlag auf 14:10 (32.). Doch danach agierte der TSV Altenholz mit einer aggressiven und beweglichen Deckung. Zudem war Weidmann 13 Minuten lang unüberwindbar. Bis Mitte des zweiten Durchgangs gab es so einen 0:7 Negativlauf des TSV Nord Harrislee. Nach dem 14:17 kämpften sich die Gastgeberinnen zurück und die Partie erinnerte an den Heimspielkrimi des Vorwochenendes, als die Nordfrauen einen 20:26 Rückstand gegen Grün-Weiß Schwerin noch in einen 30:29 Sieg drehten. Dabei half die lange verletzte Paula Heider, die zwei Würfe ins Altenholzer Tor schweißte. Sieben Minuten vor Ultimo traf sie zum 21:21 Ausgleich. Dann war es aber mit der Harrisleer Herrlichkeit im Angriff auch schon vorbei. Weidmann parierte wieder viele hundertprozentige Chancen des Jänicke-Teams. Ihre Mannschaftskameradinnen hingegen nutzten vorne ihre Möglichkeiten. Ein 0:5 Negativlauf zum 21:26 war die Folge. Der Treffer zum 22:26 durch Sophia Frauenschuh war dann nur noch Ergebniskosmetik für den TSV Nord Harrislee. „Wir hatten heute eine miserable Quote und es nervt, dass wir uns für unsere Arbeit nicht belohnt haben“, sagte Hendryk Jänicke abschließend mit enttäuschter Mine. Jörn Saemann
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger – Styrbæk (1), Wolff, Wiederhöft (4/2), Vogler (1), Heider (2), Mettner (5), Uhl, Sandra Nickel (5/1), Falge, Walluks, Frauenschuh (2), Schleemann (2), Nele Nickel.
TSV Altenholz: Weidmann, Glaser – Molge (6), Orzol (1/1), Janczek (7), Burmeister, Miegel (1), Seidel (3), Göttsch, Hewig (4/1), Thielmann (1), Steingräber, Kuchel (3), Fehrke.
Schiedsrichter: Bauer/Pohlmann
Zuschauer: 121
SV Henstedt-Ulzburg – TSV Nord Harrislee 23:28 (7:13)
Nach der Partie beim Tabellenschlusslicht aus Henstedt-Ulzburg war die Gemütslage beim Harrisleer Trainer verständlicherweise besser. „Heute hatten wir den entsprechenden Derbymodus und haben eine Trotzreaktion gezeigt. Die hatte ich aber auch von der Mannschaft erwartet“, sagte Jänicke nach dem Auswärtssieg. Acht Minuten brauchten die Nordfrauen, um im Spiel anzukommen. 2:4 hieß es aus ihrer Sicht, dann hatten sie mehr Power im Angriff. Nach einer fehlerhaften Anfangsphase wurde mit Druck und effektiv agiert. Dazu stand die Deckung sehr gut und dahinter zeigte Torhüterin Ina Petersen-Kröger viele tolle Paraden. „Ina ist zurecht Woman of the Match geworfen“, sagte Hendryk Jänicke lobend. Nachdem der SV Henstedt-Ulzburg Mitte des ersten Durchgangs beim 5:5 noch einmal ausgleichen konnte, übernahmen die Nordfrauen das Kommando. Ein 8:0 Lauf bis knapp drei Minuten vor der Pause sorgte für eine beeindruckende 13:5 Führung. Danach ließen die Gäste die Partie aber etwas schleifen, so dass zum Seitenwechsel ein 13:7 zugunsten des TSV Nord Harrislee auf der Anzeigentafel der Halle des Alstergymnasiums in Henstedt-Ulzburg leuchtete. Nach Wiederbeginn versuchte das Tabellenschlusslicht ins Spiel zurückzukommen. Drei Tore in Folge ließen den Harrisleer Vorsprung beim 13:10 auf drei Treffer zusammenschmelzen. „Das hätte eine gefährliche Situation werden können. Da haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht. Doch danach haben wir wieder Kampfkraft und Derbymodus gezeigt“, sagte Hendryk Jänicke. Gestützt auf die weiter überragende Ina Petersen-Kröger zwischen den Pfosten und der beweglichen Deckung, die das Zentrum schloss und die Wurfentscheidung auf die HU-Außenpositionen zwang, zog seine Mannschaft das Tempo wieder an. Fortan legten die Nordfrauen immer eine Führung von sechs oder sieben Toren vor. Mitte des zweiten Durchgangs waren sie dann gnadenlos. Aus dem 13:10 wurde nicht nur ein 19:14, sondern acht Minuten vor Ultimo mit 27:17 auch ein hoher Zehn-Tore-Vorsprung. „Danach hat dann der Schlendrian Einzug gehalten“, sagte der Harrisleer Trainer, dessen Team von der Tempobremse ging und sich gegen die offensive HU-Abwehr einige Ballverluste leistete. So verkürzten die Gastgeberinnen 94 Sekunden vor Schluss auf 23:27. Der Sieg des TSV Nord Harrislee war aber zu keiner Zeit in Gefahr. Fina Walluks sorgte mit dem 28:23 schließlich für den Endstand. „Nach der Anfangsphase haben wir das Spiel in den Griff bekommen und sind auch oft über die erste und zweite Welle zum Erfolg gekommen. Heute haben wir uns für das verlorene Pokalspiel rehabilitiert“, sagte Hendryk Jänicke abschließend. Jörn Saemann
SV Henstedt-Ulzburg : Krohn, Kohn – Hüge (1), Riechelmann, Sankowski (1), Richter (4/1), Wolf (2), Gelhausen, Wulff (1), Mader (2), Günther (4), Schröder, Röttger (3), Dornseiffer, Schmütz (1), Rüsch (4).
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger – Styrbæk (2), Wiederhöft (12/3), Vogler, Heider (1), Mettner (2), Sandra Nickel (3), Falge, Walluks (5), Schleemann (1), Nele Nickel (2).
Schiedsrichter: Gierke/Harder
Zuschauer: 212
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