16 Apr
Nordfrauen erwarten zum Saisonabschluss den TSV Altenholz
Viele gute Gründe für einen Sieg

12 Apr
1. Frauen Handballmannschaft
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben im letzten Auswärtsspiel der Saison 2025/26 eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Bei der zweiten Mannschaft des Buxtehuder SV II setzte es eine klare 24:33 (7:19) Pleite. „Wir haben eine viel zu hohe Anzahl an technischen Fehlern produziert. Zum Teil haben wir uns den Ball selbst auf die Füße gespielt und ins Aus geworfen. Buxtehude musste dabei gar nicht aktiv werden. Wir haben in der ersten Halbzeit auch überhaupt kein Tempo in unser Spiel bekommen“, sagte Hendryk Jänicke nach seiner letzten „Dienstreise“ als Harrislees Trainer in seiner ersten Analyse.
Nach ausgeglichenem Beginn schnell klar in Rückstand geraten
Die ersten Minuten der Partie waren die Nordfrauen noch sehr präsent. Nach sechs Minuten stand es 2:2 und auch beim 3:4 (9.), waren die Gäste noch auf Augenhöhe. Doch nach der ersten Zeitstrafe, gerieten die Harrisleerinnen erstmals aus dem Tritt. Vier Gegentreffer in Folge mündeten in einem 3:7 Rückstand (12.). Da auch die Gastgeberinnen nicht perfekt agierten, blieb es danach zehn Minuten lang ausgeglichen. Beim 8:11, acht Minuten vor der Pause, waren die Gäste zumindest noch in Schlagdistanz. Doch danach häuften sich erneut die technischen Fehler. Und dies, obwohl es die Nordfrauen im Angriff mit einem Sieben gegen Sechs versuchten. Für die Überzahlvariante wurde Torhüterin Ina Petersen-Kröger auf die Bank geordert. Das Konzept misslang aufgrund der sich häufenden Ballverluste. „Wir haben insgesamt fünf oder sechs Gegentreffer ins leere Tor bekommen. So auch in dieser Phase der ersten Halbzeit. Das war einfach zu viel“, sagte Hendryk Jänicke, dessen Mannschaft in der Endphase des ersten Durchgangs einen 1:6 Negativlauf hinnehmen musste und somit klar auf 9:17 zurückfiel.
Nach kurzem Aufbäumen folgt ein erneuten Negativlauf
Mit Wiederbeginn schienen die Gäste wesentlich konzentrierter zu sein. Es wurde konsequenter agiert. In der Deckung wurden schnell einige Bälle erobert und vorne besser abgeschlossen. Dabei glänzte vor allem Liah Wiederhöft, die binnen fünfeinhalb Minuten vier Harrisleer Tor erzielte. Sie brachte ihre Mannschaft dadurch auf 13:18 heran und verlieh einer Wende ein bisschen Hoffnung. Doch danach sorgte eine erneute Unterzahl für einen Bruch. Wieder stieg die Zahl an technischen Fehlern und Ballverlusten. Binnen vier Minuten kassierten die Nordfrauen fünf Gegentreffer und blieben selbst erfolglos. So stand in der 40. Minute ein ernüchternder 13:23 Rückstand. Dieser wuchs bis Mitte des zweiten Durchgangs sogar bis auf 15:28 an. Erst danach fand das Jänicke-Team wieder besser in die Partie und zeigte zumindest Moral. „Leider haben wir im Überzahlspiel wieder einige Gegentore bekommen. Doch in der zweiten Halbzeit war zumindest ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben die zweiten dreißig Minuten nur mit einem Tor verloren“, sagte der Nord-Coach. Nach dem 19:31, waren vor allem die letzten sechseinhalb Minuten gut von den Nordfrauen, die durch fünf eigene Tore das Endergebnis auf 24:33 mildern konnten. „Über sechzig Minuten war es natürlich überhaupt nicht gut von uns. Mit so einer Leistung ist in Buxtehude nichts zu holen. Es war insgesamt ein gebrauchter Sonntag für uns“, sagte Hendryk Jänicke in seiner Schlussanalyse. Jörn Saemann
Buxtehuder SV II: Becher, Lichtmess – Roy, Fröhlich (1), Fischer (1), Frey (3), Mews (2), Gabriel (12/8), Lüer, Petry, Oberländer (3), Kuhnert (1), Pieperjohanns (1), Schönefeld (3), Stolle (4), Martens (2).
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger – Styrbæck (4), Wiederhöft (10/4), Vogler, Heider, Mettner (3), Freudenstein (1), Sandra Nickel (3), Falge (1), Walluks (2), Frauenschuh, Schleemann, Tolksdorf, Nele Nickel.
Schiedsrichter: Deupert/Hecker
Zuschauer: 145
10 Apr
Gegen den verstärkten Bundesligaunterbau eine Revanche im Visier
03 Apr
VfL Oldenburg II - TSV Nord Harrislee 33:27 (16:13)