12 Apr
Nordfrauen mit viel zu hoher Fehlerquote
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)

16 Apr
1. Frauen Handballmannschaft
Viele gute Gründe für einen Sieg
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee stehen vor dem Abschluss der Spielzeit 2025/26. Eine Saison, in der es wahrlich nicht rund lief für die Nordfrauen. „Die Saison ist sicherlich ganz anders gelaufen, als wir es uns vorgestellt haben. Auch was die Platzierung angeht. Dass muss man nicht verschweigen“, sagt Hendryk Jänicke. Der Harrisleer Trainer hört nach drei Jahren beim nördlichsten 3. Ligisten Deutschlands auf. „Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen“, sagt Jänicke, der im letzten Spiel aber noch einen Sieg mit seiner Mannschaft feiern will.
Noch einmal Derby-Time in der Holmberghalle
Und gegen den TSV Altenholz, der am Samstag in Harrislee gastiert, besteht die Chance auf Wiedergutmachung. Der Anpfiff in der Holmberghalle erfolgt um 17 Uhr. „Es gibt viele gute Gründe, dass Spiel gewinnen zu wollen. Als erstes, ist es die Niederlage, die wir vor knapp vier Wochen zu Hause im Pokal gegen den TSV Altenholz kassiert haben. Dafür wollen wir auf jeden Fall Revanche“, sagt Hendryk Jänicke und ergänzt. „Wir können in der Tabelle noch auf Platz acht abrutschen. Das wollen wir natürlich nicht. Es ist wieder ein Derby, dass will man immer gewinnen. Und ein Heimspiel zum Abschluss einer Saison, auch das will man gewinnen“, sagt der scheidende Harrisleer Coach. Dass zwei Punkte das klare Ziel sind, unterstreicht auch die Gefühlswelt nach drei Jahren auf der Bank, beziehungsweise Seitenlinie beim TSV Nord Harrislee. „Ich gehe mit einem lachenden und weinenden Auge. Ich will mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und in der Woche zumindest einmal mehr an einem Abend zu Hause sein. Dann bin ich mindestens einen Abend mehr am Wochenende zu Hause, da die Auswärtsreisen wegfallen. Ich bliebe dem Handball durch meinen Beruf beim Handballverband Schleswig-Holstein ja erhalten. Vor allem durch die Stützpunktarbeit, vornehmlich im weiblichen C-Jugend Bereich“, sagt Hendryk Jänicke über das lachende Auge. Das weinende Auge ist seine aktuelle Mannschaft. „Es sind zwar nicht mehr alle, aber doch noch einige vom Stamm des ersten Jahres dabei. Dazu kommen die weiteren Spielerinnen, die ich hier trainiert habe. Sie sind mir natürlich sehr ans Herz gewachsen und ich werde sie vermissen. Es waren drei intensive Jahre. Das erste in der 2. Bundesliga zwar mit dem Abstieg, aber durch die weiten Auswärtsfahrten war es sehr zeitintensiv. Im zweiten Jahr waren es die tollen Erfolge aus Vizemeisterschaft und Pokalsieg. In dieser Saison war es intensiv, da unser Dezember mit unnötigen Niederlagen nicht gut war und ab dem neuen Jahr eine Krankheits-, und Verletztenmisere da war, wie ich sie noch nie erlebt habe“, beschreibt Hendryk Jänicke seine Erlebnisse mit dem TSV Nord Harrislee.
Abschied mit einem Sieg versüßen
So soll der Abschluss gegen den TSV Altenholz gelingen und ein Erfolg her. „Die Mannschaft bleibt ja fast komplett zusammen. Darüber freue ich mich sehr. So wollen wir in der Holmberghalle noch einmal alles geben und gewinnen. Es ist Derby-Time. Wir müssen es besser machen als im Pokalspiel“, sagt der scheidende Nord-Coach, mit Rückblick auf die 22:26 Heimniederlage im Halbfinale. So darf die Altenholzer Torhüterin Leona Weidmann, die im Pokalspiel einen überragenden Tag hatte, nicht „warm geworfen“ werden. Gegen die vor gut vier Wochen aggressive und bewegliche Gästedeckung müssen Chancen kreiert und konsequent genutzt werden. Dann stehen die Chancen für einen erfolgreichen Abschluss der Saison 2025/26 sehr gut. Jörn Saemann
10 Apr
Gegen den verstärkten Bundesligaunterbau eine Revanche im Visier
03 Apr
VfL Oldenburg II - TSV Nord Harrislee 33:27 (16:13)