12 Apr
Nordfrauen mit viel zu hoher Fehlerquote
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)

27 Mär
1. Frauen Handballmannschaft
Gäste kommen mit der Motivation Klassenerhalt
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben noch vier Partien in der 3. Liga auf dem Programm. Dabei hat es das nächste Spiel in sich. Denn am Samstag (17 Uhr), erwarten die Nordfrauen den „Altmeister“ Frankfurter HC in der heimischen Holmberghalle. Und die Gäste werden ihre Visitenkarte nicht nur aufgrund ihrer früheren ruhmreichen Vita letztmalig in Harrislee abgeben wollen. Denn der deutsche Meister von 2004 und DHB-Pokalsieger von 2003, kämpft in der Nord-Staffel der 3. Liga mit Vehemenz um den Klassenerhalt.
Frankfurter HC wieder die „normale spielstarke Combo“
„Die verletzten Spielerinnen sind inzwischen zurück und sie haben mit Joana Pires eine portugiesische Ausnahmespielerin in der Winterpause verpflichtet. Sie ist in der internen Torschützenliste der Frankfurterinnen schon Zweite, obwohl sie erst seit Januar dabei ist“, sagt Nord-Trainer Hendryk Jänicke voller Respekt und ordnet die Gäste nicht aufgrund der 17:33 Heimklatsche gegen seine Mannschaft Mitte November vergangenen Jahres ein. „Es ist wieder die alte spielstarke Frankfurter Combo. Sie sind nach einem Lauf von vier Siegen wieder eine Mannschaft mit absolutem 3. Liga Niveau und im Kampf um den Klassenerhalt wieder dran. Denn neben Joana Pires, sind vor allem die Leistungsträgerinnen Jolene Preussler, Cosima Hermann, Eike Hannemann und Nikolina Todorevic nach Verletzungen wieder in den Kader zurückgekehrt“, sagt Jänicke, der trotz der letzten drei Niederlagen des Teams aus Frankfurt/Oder um deren wiedererlangte Wettbewerbsfähigkeit weiß. „Sie haben im Kampf um den Klassenerhalt gute Karten und spielen nach uns noch gegen die direkten Konkurrenten aus Henstedt-Ulzburg und Vechta“, sagt der Nord-Coach. Am letzten Spieltag haben die Gäste ein regelrechtes Finale in Vechta. Doch im Gegensatz zur Hinrunde, als der Frankfurter HC mit seinem Rumpfkader von nur fünf Feldspielerinnen und einer Torhüterin im Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Zweitligaaufsteiger SV Todesfelde und anschließender Beschwerde bundesweit für Aufsehen sorgte, kann der Altmeister nunmehr auf 13 oder 14 Spielerinnen zurückgreifen.
Seit Ende Januar haben die Gäste den Klassenerhalt im Visier
Und Ende Januar bekamen die Gäste den vorläufigen Turn-Around hin. Den Anfang machte der 25:22 Heimsieg gegen den TSV Altenholz. Dem 28:22 Auswärtssieg beim VfL OldenburgII, reihten sich zwei weitere Heimsiege ein. 30:29 gegen den starken TV Hannover-Badenstedt und der wichtige 34:29 Erfolg gegen den direkten Konkurrenten SFN Vechta. Nach zuletzt drei Niederlagen, vor allem dem knappen 33:34 beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, stehen die Brandenburgerinnen mit 10:28 Punkten mit dem Rücken zur Wand. Zwei Zähler vor Henstedt-Ulzburg, aber einen Zähler hinter Vechta und somit dem rettenden zehnten Tabellenplatz, zählen für die Gäste nur Siege. „Sie wollen sicherlich Bonuspunkte bei uns holen“, sagt Nord-Trainer Hendryk Jänicke. Doch ein eigener Heimsieg in der Holmberghalle ist das klare Ziel der Nordfrauen. „Natürlich wollen wir gewinnen. Dazu müssen wir aber Joana Pires in den Griff bekommen. Sie ist auf der Spielmacherposition im Rückraum die Unterschiedsspielerin. Sie ist selbst torgefährlich und setzt ihre Mitspielerinnen sehr gut ein. Sie müssen wir in der Abwehr früh annehmen und nicht abwarten, dass sie die Auslösehandlungen auf die rechte Angriffsseite verlagern kann. Da gilt es, auch Cosima Hermann im rechten Rückraum früh zu decken und zu sehen, dass sie Eike Hannemann auf der Rechtsaußenposition nicht bedienen kann“, sagt Hendryk Jänicke warnend vor dem herausragenden Frankfurter Trio. Hannemann ist mit 86 Treffern in ihren 16 absolvierten Partien die beste Schützin der Gäste und steht in der Torjägerliste der 3. Liga Nord unter den Top 15. Pires in nur sieben Spielen seit ihrem Wechsel nach Frankfurt/Oder, beeindruckt mit bisher erzielten 51 Toren. Cosima Hermann folgt mit 47 Treffern in 15 Partien. Paula Förster bringt es ebenfalls auf 47 Tore, die routinierte Nikolina Todorovic netzte bisher 44-mal ein. Das spricht für den Aufwärtstrend des Frankfurter HC. Denn in den ersten zwölf Saisonpartien, einschließlich des ersten Rückrundenspiels beim Buxtehuder SV II (17:31), gelangen den Gästen nur 247 Tore. In den vergangenen „nur“ sieben Begegnungen, zeigte sich der FHC hingegen mit 193 „Buden“ sehr treffsicher. Die Steigerung des Schnitts von 20,58 auf 27,57 hegen die berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt. „Wir müssen Frankfurt zu schweren Abschlüssen zwingen und brauchen eine gute Torhüterleistung. Wir hoffen, dass Ina Petersen-Kröger so einiges wegnehmen kann. Bei uns sind alle Spielerinnen des Grundkaders spielfähig. Wir müssen zwar auf Lone Tolksdorf verzichten, dafür ist aber Lea Wolff aus unserer eigenen zweiten Mannschaft dabei. Wir sind bereit und wollen einen Sieg in unserer Holmberghalle“, sagt Hendryk Jänicke mit voller Überzeugung. Jörn Saemann
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