12 Apr
Nordfrauen mit viel zu hoher Fehlerquote
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)

29 Mär
1. Frauen Handballmannschaft
Nordfrauen fehlen am Ende die Körner
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben am Wochenende einen Heimsieg in der 3. Liga Nord verpasst. Gegen die stark abstiegsgefährdeten Gäste vom Frankfurter HC, kam die Mannschaft von Hendryk Jänicke und Anna Helmer nicht über ein 33:33 (16:18) Remis hinaus. Dabei war die Partie ein Wechselbad der Gefühle. „Wir haben richtig gute Phasen und gehen häufig in Führung. Aber dann reißt es bei uns oftmals ab, wie schon in der gesamten Hinrunde. Wir müssen das Spiel gewinnen. Doch es ist unsere eigene Schuld, dass wir es verpasst haben“, sagte die Harrisleer Co-Trainerin nach der Partie.
Nach hin und her bis Mitte der ersten Halbzeit folgt ein Bruch
Die Begegnung begann sehr gefällig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es ging munter hin und her. Dabei wechselte die Führung fast ständig. Doch mehr, als ein Ein-Tore-Vorsprung, war auf beiden Seiten nicht drin. Dabei zeigte Nord-Torhüterin Ina Petersen-Kröger sehr gute Paraden. So schien es, als sollte das Pendel in Richtung der Nordfrauen ausschlagen. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Einige technische Fehler und vergebene Chancen sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen nach dem 8:8 (17.), binnen vier Minuten einen 0:5 Negativlauf hinnehmen mussten. Nach dem 8:13 und 11:16 (24.), leuchtete auch zwei Minuten vor der Pause noch ein klarer 14:18 Rückstand von der Anzeigentafel der Holmberghalle. Doch Fina Walluks und Nele Nickel brachten die Nordfrauen noch vor der Pausensirene mit dem 16:18 wieder in Schlagdistanz.
Klare Struktur und Effektivität scheinen die Wende zu bringen
Nach dem Wechsel legten die Gäste aber nach. Die starke Portugiesin Joana Pires, die in der Winterpause den Weg nach Frankfurt/Oder fand und eine große Verstärkung für den FHC ist, erzielte das 16:19. Leistungsträgerin Jolene Preussler, in der Hinrunde lange verletzt, erhöhte zum 16:20 (32.). Doch nach diesen misslichen zwei Minuten, steigerten sich die Nordfrauen. Nach dem 18:21, zwei weitere Minuten später, kamen die Gastgeberinnen im Angriff wie auch in der Abwehr, auf Touren. In der Defensive wurde beherzt gedeckt. Dabei wurde auch der Ausfall von Kreisläuferin Kassandra Vogler während des Spiels sehr gut kompensiert. Für sie sprang vor allem im Angriff Sophie Falge in die Bresche. „Sophie hat es wirklich sehr gut gemacht und eine gute Leistung geboten“, sagte Anna Helmer lobend. So hatten die Gäste letztmalig beim Stand von 21:22 (36.) eine Führung inne. Binnen vier Minuten hatten die Nordfrauen einen sehr guten Lauf und erzielten vier Tore in Folge. Die zwölffache Torschützin Liah Wiederhöft, Fina Walluks, Sandra Nickel und Tabea Schlemann waren für den 25:22 Vorsprung in der 40. Minute verantwortlich. Vier Minuten später hatten die Nordfrauen sogar auf 29:24 erhöht. Die Gäste zogen die Notbremse und nahmen eine Auszeit. „Danach haben wir uns wohl zu viel Druck gemacht. Leider haben wir dann wieder eine unserer schlechten Phasen gehabt“, sagte Anna Helmer über das Geschehen in den folgenden Minuten. Denn die Gäste kamen nicht nur auf 29:27 heran, sondern nach einer Harrisleer Auszeit gelang ihnen auch der 29:29 Ausgleich. Noch einmal gelang es den Gastgeberinnen, sich auf zwei Tore abzusetzen.
Offener Schlagabtausch ohne nötiges Spielglück
Liah Wiederhöft, die alle ihre acht Strafwürfe verwandelte, traf nervenstark von der 7-Meter Marke zum 30:29, Fina Walluks legte das 31:29 nach. In den letzten sieben Minuten der Partie war es dann ein offener Schlagabtausch. Die Gäste glichen nur zwei Minuten später durch Adele Kasper und Anika Mensing zum 31:31 aus. Danach war es umkämpft und Final Walluks erzielte das 32:31. Die überragende zehnfache Gästetorschützin Joana Pires glich für den Frankfurter HC beim 32:32 erneut aus. Wieder war es Liah Wiederhöft, die nervenstark beim Strafwurf war und 139 Sekunden vor Ultimo die 33:32 Führung erzielte. Doch der Sieg konnte nicht über die Zeit gerettet werden. 27 Sekunden vor Schluss traf Eike Hannemann zum 33:33 Endstand, die den Gästen damit einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt bescherte. Für den TSV Nord Harrislee stand ein verlorener Punkt. „Unsere Krankheitswelle seit Dezember darf keine Ausrede sein, obwohl ich so etwas noch nie erlebt habe. Wir haben es während des Spiels selber vermasselt. Aber durch die Belastung der vielen Spiele im 24 Stunden, oder 44 Stunden Rhythmus vielleicht auch verständlich. Uns fehlen in den entscheidenden Schlussminuten derzeit einfach die letzten Körner“, sagte Harrislees Co-Trainerin Anna Helmer mit Enttäuschung aber auch Verständnis in ihrer Schlussanalyse nach dem Spiel. Jörn Saemann
TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger – Styrbæk (1), Wolff, Wiederhöft (12/8), Vogler, Heider, Mettner (1), Sandra Nickel (5), Falge (4), Walluks (6), Schleemann (3), Nele Nickel (1).
Frankfurter HC: Stoik – Preussler (4/1), Mensing (2), Rohde (2), Kühne, Tsvirko-Neudakh, Kasper (7), Hannemann (6), Pires (10/2), Hermann (2).
Schiedsrichter: Lauenroth/Stein
Zuschauer: 123
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