12 Apr
Nordfrauen mit viel zu hoher Fehlerquote
Buxtehuder SV II - TSV Nord Harrislee 33:24 (17:9)

01 Apr
1. Frauen Handballmannschaft
Zwei „Wundertüten“ treffen sich zum Nachholspiel
Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee biegen auf die Zielgeraden der aktuellen Saison in der 3. Liga Nord ein. Am Donnerstag (20 Uhr), steht mit der Partie beim VfL Oldenburg II das letzte Nachholspiel auf dem Programm. Dann wird die Tabelle begradigt und die Nordfrauen können den letzten beiden Saisonspielen entspannt entgegensehen. „Man merkt, dass die Saison zu Ende geht und es an den Kräften zehrt. Am Donnerstag treffen zwei Mannschaften aufeinander, wo keiner genau weiß, wer dort jeweils im Kader steht“, sagt Harrislees Trainer Hendryk Jänicke mit einem Schmunzeln, aber auch mit dem Wissen, dass eine lange Kranken-, und Verletztenliste beiden Teams in der Vergangenheit zusetzte. Deshalb wurde die Partie in Oldenburg auch im Februar abgesagt und auf den Gründonnerstag verlegt. „Oldenburg hat in diesem Jahr eine sehr gute Saison gespielt und war lange weit oben in der Tabelle. Doch durch ihre vielen Verletzten haben sie einige Niederlage kassiert und sind etwas abgerutscht. Bei ihnen weiß man nie, wer am Spieltag dabei ist“, sagt der Nord-Coach über die „Wundertüte“ der Bundesligareserve, bei der oftmals auch der Kader mit der weiblichen A-Jugend Bundesligamannschaft identisch ist. „Das macht Oldenburg ja schon seit Jahren sehr erfolgreich, dass der Durchlass nach oben geregelt ist“, lobt Hendryk Jänicke den Gegner. Der Harrisleer Trainer selbst, hat seit Monaten immer wieder die Herausforderung, eine spielfähige Truppe auf die Beine zu stellen. So ist es auch vor der Begegnung in Niedersachsen. „Paula Heider ist aufgrund einer wichtigen Klausur für ihre Bachelorarbeit nicht dabei, Sophia Frauenschuh fehlt weiter krankheitsbedingt. Zwar sind Kassandra Vogler und Sophie Falge mit ihren Fingerblessuren noch angeschlagen, konnten aber schon etwas trainieren. Hinter Lone Tolksdorf steht ein Fragezeichen. Sie hat noch eine Untersuchung, an ihrer gereizten Achillessehne“, sagt Jänicke über die Voraussetzungen für die „Tagesreise“ am Donnerstag. Zwar wollen sich die Nordfrauen für die 25:29 Auftaktniederlage am ersten Spieltag der Saison revanchieren, doch dies wird eine schwere Aufgabe. „Für Oldenburg ist es typisch, dass sie einen schnellen Handball spielen. Wer dort auf dem Spielfeld steht, hat eine sehr gute Handballausbildung genossen“, sagt der Harrisleer Trainer voller Respekt. Schon vor dem Hinspiel in Harrislee merkte er an, „dass sie ein gefährliches Umschaltspiel aus der Abwehr haben und mit Tempo nach vorne in den Angriff gehen. Das ist ihre Ausrichtung“, ergänzt Jänicke. Im Hinspiel nutzte das Team von Andreas Lampe die fehlende Abschlussqualität der Harrisleerinnen und kam durch eine abgeklärte Leistung zum Vier-Tore-Sieg in der Holmberghalle. Dabei verteilt sich die Verantwortung bei den Oldenburgerinnen auf mehrere Schultern. In Harrislee trafen damals fünf Spielerinnen vier bis fünfmal, was den Bundesligaunterbau so unberechenbar macht. Mit 78 Toren, darunter 36 verwandelten Strafwürfen, ist Melanie Fragge die beste Torschützin des VfL. Es folgt Emma Reinemann mit 75 Toren. Auch sie ist mit 36 Strafwürfen sicher von der 7-Meter Marke. Mit Feldtoren ist Lina Genz mit 54 Treffern am erfolgreichsten. Lisa Munderloh brauchte für ihre 48 Tore nur zwölf Partien. Über 40 Treffer gelangen auch Louisa Schommartz (46) und Pia Menne (42), ebenfalls alle aus dem Feld. Aufgrund der Verletztenmisere, half sogar Merle Lampe in einem Spiel aus, in dem ihre drei Tore gelangen. Nach fünf Spielen ohne Sieg wurde Ende Februar mit einem klaren 36:25 Heimsieg über SFN Vechta der Bann nach fünf Wochen gebrochen. Da aber weiter Personalprobleme bestanden, dauerte es vier Wochen, bis es am vergangenen Samstag eine deutliche 27:38 Pleite beim Tabellenzweiten Grün-Weiß Schwerin gab. Inzwischen steht dem VfL Oldenburg II wieder ein breiterer Kader zur Verfügung, der mit 19:15 Punkten auf Rang sechs, nur einen Zähler hinter den Nordfrauen (20:18) lauert. Das Team von Hendryk Jänicke wird aber alles geben, dass die Gastgeberinnen nicht an ihnen vorbeiziehen. „Wir werden alles versuchen, doch es wird schwierig. Denn wir wissen nicht, wer bei Oldenburg auf das Spielfeld kommt“, sagt Hendryk Jänicke mit Blick auf das Spiel und der „Mannschaftstour vor Ostern“, leicht schmunzelnd. Jörn Saemann
10 Apr
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03 Apr
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