05 Feb
Heimspiel gegen Schwerin wird verschoben
Neuer Spieltermin: Freitag 13. März um 20:15 Uhr

30 Jan
1. Frauen Handballmannschaft
Nordfrauen wollen Revanche in Blomberg
Die Handballerinen des TSV Nord Harrislee sind recht gut ins Handballjahr 2026 gestartet. Nach dem klaren 32:22 Derbysieg beim TSV Altenholz erkämpfte sich die Mannschaft von Hendryk Jänicke ein 24:24 Remis gegen den TV Hannover-Badenstedt. Dabei lagen die Nordfrauen in der ersten Halbzeit schon mit 3:11 im Hintertreffen, zeigten aber vor allem in der zweiten Halbzeit Comeback-Qualitäten. So geht der Harrisleer Trainer auch mit Zuversicht in die nächste Partie. „In den beiden letzten Spielen haben wir eine sehr gute Abwehr gestellt. Das wollen wir auch in Blomberg wieder hinbekommen“, sagt Hendryk Jänicke vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr), bei der HSG Blomberg-Lippe II.
Vor der Breite des Blomberger Kaders gewarnt
Dort haben die Nordfrauen etwas gutzumachen. „Wir haben im Hinspiel bis eine Viertelstunde vor Schluss noch mit vier Toren geführt, uns dann aber zu viele technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff geleistet. So haben wir das Spiel dann noch mit drei Toren verloren“, sagt Jänicke über den Spielverlauf der 30:33 Heimniederlage gegen den Bundesligaunterbau, am 4. Adventswochenende. So ist die Wunde der unnötigen Pleite noch sehr frisch in den Reihen des TSV Nord Harrislee. „Diese Niederlage war so unnötig und dafür wollen wir uns am Sonntag unbedingt revanchieren“, sagt Hendryk Jänicke, dessen Team im Hinspiel durch einen 0:8 Horrorlauf von 25:21 auf 25:29 zurückfiel und im Abschiedsspiel von Lea Tiedemann, dass passende sportliche Abschiedsgeschenk für die privat sich örtlich verändernde Torhüterin nicht parat hatte. Damals war Rückraumass Madita Jeß aber angeschlagen. „Madita konnte nur für zwei Siebenmeter auf das Feld gehen, die sie verwandelt hat. Sie wird uns in Blomberg in der Abwehr wieder Stabilität verleihen und auch im Angriff mit ihrer Durchschlagskraft helfen“, sagt der Nord-Trainer mit Überzeugung, dass sich die Negativspirale des Hinspiels nicht wiederholen soll. Dabei soll die Breite des Blomberger Kaders große Aufmerksamkeit erhalten. „Wir haben ihre Starspielerin Ruslana Litvinov im Hinspiel sehr gut im Griff gehabt und bei nur drei Toren gehalten. Dafür sind aber andere in die Bresche gesprungen. Das kann bei so einer spielstarken Mannschaft passieren, diesmal sind wir noch mehr darauf vorbereitet“, sagt Hendryk Jänicke, dessen Mannschaft im Dezember in der Holmberghalle vor allem mit der achtfachen Torschützin Meggan Rusko aus dem Rückraum und mit der Rechtsaußen Nurhan Koyutürk mit ihrer Treffsicherheit in der Schlussviertelstunde arge Probleme hatten. Vor allem Rusko glänzte am vergangenen Wochenende auch bei der 40:43 Niederlage beim verlustpunktfreien 3. Liga Primus SV Todesfelde mit 14 Toren. Die Lipperländerinnen führten dort sogar bis Mitte der zweiten Halbzeit. Litvinov spielte ebenfalls stark auf und traf zehnmal.
Verantwortungsbewusst mit verändertem Kader
„Im Hinspiel haben wir zu viele Bälle weggeschmissen und Probleme gegen die offensive 5-1 Deckung der HSG Blomberg-Lippe gehabt. Wir müssen im Angriff sehr verantwortungsvoll agieren und die zuletzt gezeigte Stabilität in der Deckung zeigen. Dann können wir in Blomberg gewinnen. Denn die Revanche und somit zwei Punkte sind das ganz klare Ziel am Sonntag“, sagt Nord-Coach Hendryk Jänicke, der weiter auf Paula Heider nach ihrem Fingerbruch verzichten muss. „Sophie Falge und Kassandra Vogler sind zudem krank, so dass aus unserer zweiten Mannschaft Caya Uhl und Lea Wolff mit nach Blomberg reisen. Lone Tolksdorf spielt mit der A-Jugend des Handewitter SV bereits am Samstag in Blomberg und wird dort privat übernachten. Sie steht uns damit am Sonntag zur Verfügung“, sagt Hendryk Jänicke über die personellen Voraussetzungen am Sonntagnachmittag. Jörn Saemann
02 Feb
Nach Blitzstart im Angriff lange zu harmlos - Nordfrauen mit zu vielen Schwächephasen
25 Jan
TSV Nord Harrislee – TV Hannover-Badenstedt 24:24 (6:12)